Gardening, 24.08.25

Pflanzen bewässern als meditative Everyday-Aufgabe. Jetzt sind wir auf der Farm angekommen, ein harmonisierender Tagesablauf als Versuch, den Einklang mit der Natur in sich herzustellen. Das Gemeinschaftsleben als Form einer Insich-Einkehr und Hinkehr zum Wohl der Natur und allem damit Verbundenem. Die Community nicht als starres Wesen, sondern als fluides Miteinander, das sich gern auch mal an die eine oder andere unvorhergesehene Flexibilität anpasst. "Qunita-life", wie man hier so gern sagt, im Fluss und in der angemessenen Harmonie mit den Geschenken, aber auch manchmal Widrigkeiten des Alltags.

 

Es braucht nicht viel. Am meisten braucht es Wasser und die eigene Bereitschaft, sich auf die Bedürfnisse des Umsichherum ein- und diese voranzustellen.

Weder die Tomate noch die Zucchini oder Pflaume fragt nach der Befindlichkeit und Lust des am frühen Morgen Gießenden, ebenso wie das Rosmarin oder die Kiwi, aber auch die Hühner stellen zurecht ihr eigenes Wohlgedeihen an erste Stelle.

 

Und das ist es nun, wonach es sich zu richten gilt. In aller Leichtigkeit und Freude, Teil dieses Kreislaufs zu sein.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0