Wie mit silbernen Fäden durchzogen glänzt ein bewegter Ozean, prescht seine Wucht in tosenden Wellen gegen die Steilküste, einzelne im Wasser dagegen sich behauptende Felsformationen und auf den Strand, wo die Kraft sich ausläuft und das Meer zur Ruhe kommt.
Keine wirklich sonnendurchfluteten Tage mehr, abends wird es kühl, insgesamt wird es ruhiger. Der natürlichen Schönheit tut dies keinen Abbruch. Die Wanderwege sind weniger betreten, in den Cafés bleiben mehr Plätze leer, insgesamt scheint sich die Algarve auf den Winter vorzubereiten, der Herbst kündigt ihn schon an, noch ist es insgesamt mild, wenn auch feuchter und kälter.
Das südliche Ende Europas legt sich wie ein glitzerndes Gemälde darnieder, die Sonne nutzt ihre gesamte Farbpalette, um die Landschaft in ihre Farben und Atmosphären einzutauchen, es überwiegen verschiedene Ocker- und Brauntöne, zumindest, bis das Meer sich tiefblau, türkis, smaragdgrün oder eben anthrazit präsentiert.
Neben der Orangefarmarbeit haben wir Zeit genug, in die Umgebung, Städte wie Portimao, Faro oder Lagos sind immer noch touristisch geprägt, es lässt sich jedoch nur erahnen, was hier während der Hochsaison los sein muss. So aber ist es ein eigener Charme, der uns geboten wird.



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