Inspirierende Weite, 23.11.25

Wir haben uns nun doch entschieden, nicht mehr auf die ursprünglich geplante Orangenfarm in Landesinneren zu gehen, irgendwie hat es gefühlsmäßig nicht gepasst und dann haben wir nun auf unsere Intuition gehört. Im Austausch mit der dort Zuständigen war es auch kein Problem, dies zu kommunizieren und so haben wir eine Alternative gesucht und die bald auch gefunden. Etwa eine Stunde Fahrzeit von Sagres aus bei Aljezur hatten wir schnell einen netten Austausch mit einer Permakulturfarm und entschieden uns, dort vorbei zu fahren, zu besichtigen und letztendlich nach einem wieder mal sehr netten Kontakt zuzusagen. Was also heißt, dass wir ab dem ersten Advent nächsten Sonntag einen neuen Arbeitseinsatz starten werden.

Bis dahin bleiben wir in Sagres, der Stadt des berühmten Bieres am unteren Ende des Kontinents, in bester Gesellschaft zahlreicher Surfer, Vanlifer, Hunde. Kalt ist es geworden, der Schutz der Wohnwagenwand gegen eindringliche Polarluft ist beschränkt, die Hoffnungen auf warme Stunden ruhen zum großen Teil auf der Gasheizung. Leider merkt man dieser das hohe Alter an, der Zünder zündet nicht zuverlässig und schreit nach Austausch, um den wir uns kümmern werden.

 

Traumhaft dennoch bleiben die Strände auch bei Kälte und Wind, die Schönheit des Wellenspiels bricht jetzt immer wieder im silbernen Glitzern des Wasser aus, so sorgt wohl diese Jahreszeit für besondere Lichtspiele. Solange wir noch am Meer sind, genießen wir mit Freude die Weite, die Atmosphäre und versuchen, die inspirierende Umgebung zu nutzen für die eigene Weite, Helligkeit und Inspiration. Wohin auch immer diese uns tragen möge. 


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