Auf einer neuen Farm in den Advent, 07.12.25

Entspannt war die Zeit in Sagres, nährend die Vorfreude auf die neue Farm, die Menschen, die Pflanzen, die Erden. Wir sind gut angekommen und gut aufgenommen worden, ein Stück Erde, bei dem man die Seele spürt. Wir sind gut in Kontakt gekommen, haben einen schönen Platz, das Meer in gut erreichbarer Nähe und die Elemente um uns herum.

Regen bestimmte noch die erste Woche, Wind, Kälte, aber auch Heizung, Meeresrauschen, Zusammentreffen.

Ein nettes Miteinander mit zwei anderen Travellern aus Schweden, mit Austausch und gemeinsamer Zeit, und ein nettes Miteinander mit zwei anderen Deutschen, fest verweilend auf der Global Chill Farm, mit denen wir gemeinsam arbeiten. Unkraut jäten, Pflanzen pflegen, Hochbeet bauen, jede einzelne Schubkarre Kompost als Verbindung der erdigen Hände mit der Natur.

Es ist ein sich richtig anfühlender Platz bei Rogil, umgeben von anderen Farmen mit internationaler Besetzung, Käuzchen- oder Eselschreien, nächtlichen Wildschweinbesuchen, denen wir zum Glück nicht begegnen, und frischem Gemüse direkt aus dem Beet.

Und einer Adventszeit, die so ganz anders ist, als in den vergangenen Jahrzehnten, mit Fragen nach Bedeutung und inhaltlicher Füllung für sich selbst.

Auch wenn das Meer etwa zwanzig Autominuten entfernt ist, hört man vor allem nachts das mächtige Wellenrauschen, als sei es direkt vor der Wohnwagentür, wellentosende Begleitung, wuchtige Winde.

 

Ein Naturerlebnis unter vielen. Elementare Kraft und Schönheit.


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