Die Sonnenwende nutzen wir, um die Farm wie geplant zu verlassen, nach drei Wochen der Mitarbeit im Beet, auf dem Feld, im Eukalyptushain.
Hätten wir an unserem eigentlichen ursprünglichen Plan festgehalten, hätten wir heute zuhause in Stuttgart ankommen sollen. Nun ist es aber anders gekommen, schon seit ein paar Wochen haben wir den Quinta-Flow angenommen, verlängert und bleiben noch bis zum 4. Januar in Portugal, aktuell im Wind, im Regen, im Dahin.
Für die verbliebenen zwei Wochen sind wir wieder auf dem bereits bekannten Camping in Sagres, dieser äußere Zipfel wird der Ort sein, an dem wir den Raunächten begegnen, vielleicht als Inspiration für Neues, Weites, Folgendes.
Wie schnell die Zeit doch vergeht, wie vom Wind mitgetragen, verweht, über dem Atlantik verstreut. Oder vom Regen weggeflossen, als kleine Rinnsale im Boden versickernd.
Es bleibt, in dieser Zeit innezuhalten, besinnend auf Wesentliches, Bildendes, Wahres, aber auch auf Einfaches, Ursprüngliches, Verbindliches. Neben all den erfüllenden und erfüllten Zeiten der vergangenen Jahre mit Familienglück, Sicherheit und Geborgenheit hat sich auch Krims und Krams angesammelt, jetzt löst sich manches auf, es ist die Zeit, Neues entstehen zu lassen und in sich wachsend neue Kapitel zu schreiben.
Zunächst werden die kommenden zwei Wochen noch ein Abschluss sein der fünf Monate mit mancherlei work, viel travel und allerhand Eindrücken, die nun die Basis sein sollen für eine neue Lebenssituation, Familienkonstellation, Wohnsituation. Hoffentlich eine gesunde Basis für eine Neu- und Weiterentwicklung für alle.



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