Ende am Ende der Welt, 03.01.26

Sintflutartige Regenfälle die ganze Nacht hindurch und Sturmböen mit umgestürzten Campingplatzbäumen lassen vermuten, warum das Kap um Sagres nicht nur aufgrund der geografischen Lage „Das Ende der Welt“ genannt wird.

Für uns bedeuten diese Tage, wenngleich noch nicht gleich das Ende unserer Welt, so doch nicht nur das Ende des Jahres, sondern auch das Ende dieser Reise. In dem Bewusstsein, dass auf ein vergangenes auch ein neues Jahr folgt, wird für uns auf eine vergangene Reise eben auch eine neue folgen.

 

Zunächst aber geht es nach Hause nach Stuttgart, „manage some things“, Familie und andere Leute treffen, und eben auch Vorbereitungen. So ist es für uns kein Ende der Welt, sondern ein weiterer Neubeginn, ein Fortführen, ein Weiter.

Was wir aus den vergangenen Monaten mitnehmen sind nicht nur zahlreiche Eindrücke atemberaubender natürlicher Schönheit und bereichernde Kontakte, sondern auch die kurz- und mittelfristige Perspektive, nochmal unterwegs sein zu wollen, weitere Farmen besuchen, weiterhin mitarbeiten, weitere Lebensmodelle kennenlernen.

 

Aus dem Erlebten innere Bilder malen, wie ein Alltag für uns gestaltbar ist, in Kontakt mit Zuhause, im Tun und Arbeiten, aber eben auch unterwegs, in der Natur, im Freien auf allen Ebenen. Der begrenzte Platz des Wohnwagens soll keine innere Begrenzung sein, vielmehr soll das Weite, das Freie, das Schöne, das Natürliche der Umgebung, der Reise und der besuchten Orte und Menschen ein Lebensfeld sein, das nicht nur im Außen, sondern auch innerlich wirkt und gestaltet.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0