Elsewhere, 15.02.26

Eine lange Fahrt mit stupidem Herunterspulen der Kilometer, bis irgendwann Spanien durchquert und die Algarve wieder erreicht ist. Eine Wiederkehr nach einer Art „Urlaub zu Hause“, wobei „Urlaub“ nicht den Kern der Sache trifft. Aber es fühlt sich vertraut an. Und es fühlt sich auf jeden wärmer an, als noch vor wenigen Tagen. Schon irgendwie bekannt sind die Gegenden, die wir durchfahren, um unser erstes Ziel in der Umgebung von Aljezur und Rogil zu erreichen.

Schenkt man den Ankündigungen Glauben, so sind die schlimmsten Unwetter vorerst mal vorbei. Portugal empfängt uns also wieder wohlgesonnen, wobei Spuren wie umgestürzte Bäume, Wassermassen auf den Wiesen und Feldern oder beschädigte Gebäude unübersehbar sind.

Die ersten Tage mit mehr Sonne als Schatten, regenfrei, sturmfrei, angenehm einen doch wieder kommenden Frühling verkündend.

Die ersten Stunden wieder auf einer Farm.

 

Es hat uns also ins Irgendwo verschlagen, auf die Farm Elsewhere, und das tatsächlich nur wenige hundert Meter entfernt von der Global Chill Farm, auf der wir im Dezember waren. Damals schon beim Spazierengehen haben wir die Camper, die Volunteers als Unterkunft dienen, wahrgenommen, heute nun haben wir, zum Glück im eigenen Camper, mit Mitarbeit begonnen.

Ein netter Trupp von insgesamt acht Volunteers (uns mitgerechnet), einige arbeitsintensive Projekte in Planung und die bereits bekannten Strände von Rogil oder Aljezur in erreichbarer Nähe.

 

Für drei Wochen haben wir einen Ort, eine Tätigkeit und eine Community gefunden, in der Neugier, Vorfreude, Tatendrang eingebracht und aufgenommen werden können.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0