Frühlingserwachen, 23.02.26

Wenn bisher auch erst nur schüchtern angekündigt, scheint sich der Frühling doch besonnen zu haben, zu erscheinen. Scheu noch, aber mit erhellenden Sonnenstrahlen, einer verheißungsvollen Wärme, auch wenn diese durchaus noch Luft nach oben hat, sternenklaren Nächten, die doch noch zeigen, wie frostig sie auch sein können und einer erfüllenden Atmosphäre.

Alles in Allem erste Schritte heraus aus frostigen, stürmischen, durchnässten Tagen und Nächten, die sich auch in diesen südlichen Breiten festkrallen und die Sehnsucht nach wärmenden Sonnenstrahlen schüren. Wie überall sonst auch eigentlich.

Nach einer Woche nun in diesem insgesamt recht lustigen Achter-Trüppchen mit seiner ganz eigenen Dynamik, die sich nun über das Wochenende wieder durch Ab- und Anreisen verändert und neu gestaltet, haben wir uns gut eingefunden. In dieser schönen Gegend sich mit Garten- oder Streicharbeiten zu beschäftigen, ist entspannend und inspirierend, im Rhythmus des gemeinsamen Arbeitens und Essens bleibt Zeit und Muße, dem Atlantik, der hiesigen Tierwelt oder dem Pfeifen der Winde zuzuhören, Gedanken zu ordnen, Ideen zu spinnen. Was im Moment der Ausgangspunkt ist für weiteres Reisen und Arbeiten soll sich als Quelle erweisen für sprudelnde Perspektiven, innere Gelassenheit und einen Weg, der im Moment nicht nur ein open End hat, sondern auch open minded und open hearted öffnet, weist, und wenn er will, auch noch offen gebliebene Pforten, Gedanken, Fragen schließt. Eine erfüllende Zufriedenheit als grundlegende Basis ist erreichbar. Noch ist kein erleuchtendes Ende mit wegweisenden Kompassnadeln greifbar, doch ruhe ich in einer Sicherheit, dass es sich fügen wird und der eingeschlagene Weg sich einem visionären Ziel zumindest ein kleines Stückchen nähert, ob über matschige Waldwege, sandige Strände oder steinige Felsgegenden.


Kommentar schreiben

Kommentare: 0