…wo der alte Pick-Up, der sein Kommen schon von Weitem klappernd ankündigt, hinter den Büschen auf dem Feldweg auftaucht, von dessen Ladepritsche zwei nicht ganz so kleine Hunde während der Fahrt halsbrecherisch herunterspringen, da sie Sheela doch sehr interessant finden, anschließend erstmal eine Standpauke über sich ergehen lassen müssen – auf Italienisch…
…wo die aus dem Baltikum stammende Frisörin selbstgebackene Törtchen auf dem selbst organisierten wöchentlichen Mini-Markt anbietet und die einzige bereits etwas betagte portugiesische Bäuerin unter den anwesenden Expats, die nunmal nur portugiesisch spricht, stoisch sitzend und auf Kundschaft wartend selbstgebackenes Brot und selbstgebackenes Oster-Folar verkauft und sich sehr erfreut zeigt, wenn sie auf Portugiesisch angesprochen wird…
…wo der englische Nachbar und passionierte Sailor mit den Worten „that‘s how we do it in the bush“ das nicht mehr seetüchtige Segelboot auf Rumpfhöhe in seinem Grundstück eingräbt, um es zukünftig als Gästehaus zu nutzen…
…wo selbstverständlich wieder der Pferdemist als gern genommener Dünger verwendet wird, ist ja im Überfluss vorhanden…
…wo uns eine private Oster-Prozession in Form von 81 Pinienprozessionsspinnern geboten wird…
…wo der im Winter sich in einen reißenden kleinen Fluss verwandelnde nun zahme Bach sich durch das Tal schlängelt, mittlerweile leicht und gern zu durchwaten ist, Heimat nicht nur für die quicklebendigen Frösche bietet, die für Sheela viel zu schnell sind, sondern auch ein weißes Wasserpflanzen-Beet entstehen lässt…



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