Im Kommen und Gehen, 21.07.26

Im Kommen und Gehen einzelner Gesichter bleiben manche verflüchtig, manch wenige hinterlassen in der Begegnung Eindruck. Welche davon in Erinnerung bleiben werden, ist nicht aus den Wolkengebilden beim Sonnenuntergang zu lesen.

Unterschiedliche Zusammensetzungen erzeugen unterschiedliche Energien, die Zuweisung magischer Momente bleibt ein seltenes Geschenk. So reicht die Skala des persönlichen Zusammentreffens von ignorierend, befremdet, bis hin zu anerkennend, wohlwollend, freundschaftlich, wohltuend.

Mittlerweile haben sich die eigenen Pläne verschoben, Kerstin bleibt länger als ursprünglich geplant in Deutschland, ich kann den Aufenthalt hier gern verlängern, bis sich die gemeinsamen Wege wieder kreuzen, um dann verspätet wieder auseinander zu gehen. Auch die Zusammensetzung von uns Workawayern wechselt, jedoch nicht wie ursprünglich geplant, manch erwartete Harmonie hat eben doch nicht gepasst, manch persönliches Bild hat eben doch nicht gepasst, manch ausgesprochenes Wort hat eben doch nicht gepasst, aber es geht auch hier mit neuen Gesichtern weiter, dem Saisonhöhepunkt entgegen,

 

Das Festival Musicas do Mundo, für uns eigentlich als Abschluss gedacht, zieht die Menschen an, es ist ein buntes Treiben in Porto Covo und Sines, die verbindende Kraft der Weltmusik schafft ein atmosphärisches Miteinander verschiedener Herkünfte, Kulturen, Lebensweisen. Wie eben auch im Casa no Campo. Musik verbindet, egal ob auf den großen Festivals in Lissabon, den kleineren Festivals in Sines, der Straße oder am Strand, Intensität lässt sich auf verschiedenen Ebenen erleben.


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